Archiv Sommer Universität 2010

(Co-founded by the EU – Socrates Erasmus Curriculum Development Projects)
May, 23th to June 5th, 2010, Ankaran/Slovenia

Hier eine Übersicht über die Modul-Inhalte:

MODUL: COMPARATIVE PERSPECTIVE OF DIVERSITY STUDIES IN SOCIAL WORK

  • Students presentation of their doctoral thesis (Prof. Dr. Darja Zavirsek, Slovenia)
  • Diversity and Intersectionality (Prof. Dr. Birigt Rommelspacher, Germany)
  • Diversity in Social Work (Prof. Zavirsek)
  • Religious versus secular social work (Prof. Rommelspacher)
  • Disability, Employment and Controversies (Prof. Zavirsek)

MODUL: THEORIE OF SOCIAL WORK AND SOCIAL POLICY – INTERNATIONAL PERSPECTIVES

  1. History of theoretical and ethical ideas in social work

    • Ilse Arlt: On the way to the scientific analysis of poverty. The relevance of poverty research in nowadays social work (Prof. Dr. Maria Maiss, Austria)
    • Jane Adams: Democracy and Social Ethics – A theory of power and integrative democracy and two central paradigms of social work (Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi, Germany and Switzerland)
    • Criminalisation of Poverty or Modernisation of Social Protection? (Prof. Dr. Vesna Leskosek, Slovenia)
  2. Theories of social work in international and comparative perspectives

    • Social work as discipline and profession
    • Needs as legitimation of the univesality of human rights
      (Prof. Dr. Silvia Staub-Benasconi)
    • Theory of need in social work and social policy – Universal and historical needs theories
    • Special theories of need: Maslow, Erik Allardt, Agnes Heller, Doyal/Gough (do.)
      (Prof. Dr. Mikko Mäntysaari, Findland)
  3. Values, Ethics and Moral in Social Work

    • Ethical learning and ethical deliberation in social work: What we can learn from Jane Addams’ pragmatist approach of social ethics based on the concept of deliberative democracy
      (Prof. Maiss)
    • Strong Values and Social Work Ethics – Charles Taylor’s philosophy of strong values
    • Hilary Putnam: Ethics Without Ontology versus Roy Bhaska’rs Critical Realism
      (Prof. Mäntysaari)
  4. Social Policy and the Context of Social Work – Theories of Comparative Social Policy and

    • Differences between welfare models and new shared models: discussion of the three papers of the reader (Kröger, Evers, Defourny & Nyssens)
    • Explanation of the similarities and differences in relation to classic and new social political concepts about the role of the state, classes, gender and citizens
      (Prof. Dr. Aila-Leena Matthies, Finland)

MODUL: COMPARATIVE METHODOLOGY OF SOCIAL WORK AND SOCIAL POLICY RESEARCH

  • Advantages and difficulties in carrying out comparative research in social work and social policy
    (Prof. Shula Ramon, Cambridge and Prof. Darja Zaviršek)

  • The application of the experimental approach to social work research

  • The use of survey methods in social work and social policy research

  • Advantages and difficulties in applying a mixed methods methodology to social work and social policy research
    (Ms. Roxana Anghel (ARU)

  • Reflection and evaluations: How doctoral school made sense in my life? (Prof. Bogdan Lešni, Slovenia & Sri Lanka)

RÜCKBLICK DER DOKTORAND/INNEN AUS DEUTSCHLAND AUF DIE INDOSOW SUMMER UNIVERSITY 2010

„Meine erste Sommeruniversität in Ankaran war für die weitere Arbeit an meinem Dissertationsprojekt sehr inspirierend und motivierend. Sowohl durch die qualitativ hochwertigen inhaltlichen Inputs, aber insbesondere auch durch die zahlreichen Gespräche mit Kommilitonen und Kommilitoninnen sowie Lehrenden außerhalb des Seminarraums konnte ich meine eigene Arbeit und mein Wissen aus einer internationalen Perspektive reflektieren und zahlreiche neue Anknüpfungspunkte entwickeln. Durch die hervorragende Organisation war zudem gewährleistet, dass wir Studierenden uns voll den Inhalten der Module widmen konnten und daneben auch die Erholung und der informelle Austausch nicht zu kurz kamen.“

Thomas Geyer - MSW III

„Als eine der ersten Teilnehmerinnen am INDOSOW-Projekt (auch während der Planungsphase), empfinde ich es nach wie vor als Privileg, an INDOSOW teilzunehmen. Die alljährlichen zweiwöchigen Sommer-Universitäten in Slowenien, an der schönen Adriaküste, dienen zum einen dem Auf- und Ausbau internationaler Netzwerke, zum anderen der Vermittlung theoretischer Inhalte. Die internationale Zusammensetzung der Dozierenden und der Promotionsstudierenden ermöglicht eine spannende Diskussion, in denen nationale, europäische und internationale Perspektiven und Entwicklungen beleuchtet und verglichen werden können. Die Inspiration, die von diesen Diskussionen ausgeht, kann ich zum Ausbau der internationalen Ausrichtung meiner Promotion nutzen. Bei der Umsetzung des obligatorischen Auslandssemesters kommen die internationalen Netzwerke besonders zur Geltung. So helfen wir uns gegenseitig bei der Suche nach geeigneten Kursen, bei der Suche nach Bibliotheken und Ansprechpersonen für das jeweilige Promotionsthema, bei der Vermittlung von Unterkünften und der Bewältigung des Alltags im jeweils anderen Land. Damit wird die anfängliche Hemmschwelle für einen Auslandaufenthalt leicht überwunden. Ich glaube, dass die Teilnahme an INDOSOW sowohl für mich persönlich als auch für mein Forschungsthema eine große Chance auf Horizonterweiterung bietet.“

Nurten Karakas – Alice Salomon Hochschule Berlin

„Die INDOSOW Sommeruniversität ermöglicht einer internationalen Studierendengruppe zwei hoch fundierte und intensive Studienwochen in einem ruhigen, mediterranen Ort Sloweniens, in Ankaran an der adriatischen Küste. Hervorragende Dozierende mit einem außergewöhnlich hohen Maß an persönlichem Engagement sind an der Entwicklung und Durchführung des Lehrplans beteiligt. Die Sommeruniversität bietet die Möglichkeit, das im ZPSA-Studium erworbene Wissen zu intensivieren und zu erweitern. Ein weiteres Ergebnis ist der Ausbau von Internationalen Netzwerken unter den Studierenden. Der Studienplan ist darauf ausgelegt, innerhalb von kurzer Zeit das „Handwerk“ der Sozialarbeitswissenschaft auf höchstem Niveau zu vermitteln. Zudem schätze ich das vorliegende Curriculum, welches eine wissenschaftliche Auseinandersetzung und den Erwerb von Wissen durch eine optimale Mischung aus Vorträgen, Diskussionen und Gruppenarbeiten bietet. Dies ermöglicht fachübergreifende Diskussionen im Sinne eines mehrperspektivischen wissenschaftlichen Diskurses. Die Begeisterung der Dozierenden und Studierenden an einer Ausbildung beteiligt zu sein, die beträchtlich zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit beiträgt, wirkt sehr motivierend. An diesem Programm teilzunehmen ist in jeder Hinsicht eine Bereicherung für meine weitere berufliche Laufbahn. Ich freue mich auf die Sommeruniversität 2011!“

Sharon Schneider – MSW III

„Die Sommeruniversität in Slowenien war für mich eine sehr bereichernde Erfahrung. Zwei Wochen gab es spannende Seminare und Vorträge mit DozentInnen aus den verschiedensten Ländern Europas und noch weiter. Für mein Dissertationsvorhaben war die Zeit sehr wertvoll, da man die Inhalte der Seminare auf seine Arbeit beziehen konnte und gemeinsam mit anderen eine ständige Reflexion stattfand. Auf diese Weise bin ich in den zwei Wochen mit meinem Vorhaben entscheidende Schritte vorwärts gekommen. Neben dem Inhaltlichen macht vor allem die Vielfalt der TeilnehmerInnen die Sommeruniversität zu einem besonderen Erlebnis. Ich konnte viele interessante Menschen kennenlernen und erfuhr gleichzeitig viel über aktuelle sozialpolitische Themen in den jeweiligen Ländern. All das in wunderbarer Ferienatmosphäre an der slowenischen Riviera. Für mich eine einzigartige Mischung aus anspruchsvollem Lernen, interkulturellem Austausch und Urlaub!“

Ingo Stamm – MSW IV