Lehrende

Kurzvita und Veröffentlichungen, in alphabetischer Reihenfolge

Dr. Valentin Aichele, LL.M. (Adelaide)

  • Seit 2009 Leiter der Monitoring-Stelle „UN-Behindertenrechtskonvention“ des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Vita

  • Geboren 1970
  • Studium Rechtswissenschaften in Marburg (Lahn), Mannheim, Leipzig und Adelaide (Australien) mit Schwerpunkten im Europa- und Völkerrecht
  • Promotion über „Nationale Menschenrechtsinstitutionen“ an der Universität Mannheim
  • Lehrbeauftragter der Alice-Salomon-Hochschule im Master-Studiengang „Intercultural Conflict Management“ (MA-ICM) (2005-2008)
  • Interessensschwerpunkte: Menschenrechte in Theorie und Praxis; Inklusion; Armutsbekämpfung; soziale Menschenrechte

Ausgewählte Publikationen

  • „Menschenrechte und Psychiatrie“, in: Martin Zinkler / Klaus Laupichler / Margret Osterfeld (Hrsg.): Prävention von Zwangsmaßnahmen. Menschenrechte und therapeutische Kulturen in der Psychiatrie, Köln: Psychiatrie-Verlag, 2016, S. 18-40.
  • „Deutschland am Anfang des Weges zur schulischen Inklusion“ in: T. Müller-Heidelberg u.a. (Hrsg.): Grundrechte-Report 2015. Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland, Frankfurt am Main: Fischer, 2015, S. 46-50.
  • „Menschenrechte in der Pflege und Pflegeversicherung“, in: Die Pflegeversicherung. Handbuch zur Begutachtung, Qualitätsprüfung, Beratung und Fortbildung, Thomas Gaertner und andere (Hrsg.), 3. Auflage, Berlin: de Gruyter 2014, S. 29-35.
  • „National Human Rights Institutions“, in: Anja Mihr / Mark Gibney (Hrsg.): The SAGE Handbook of Human Rights, Volume 2, London: SAGE, 2014, S.691-708
  • „Das Menschenrecht auf gleiche Anerkennung vor dem Recht. Artikel 12 der UN-Behindertenrechtskonvention“, Baden-Baden: Nomos, 2013, 400 Seiten (als Herausgeber).
  • „Inklusion als menschenrechtliches Prinzip: der internationale Diskurs um die UN-Behindertenrechtskonvention“, in: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit (2013) 3, S. 28-36.
  • „Nationale Menschenrechtsinstitutionen. Ein Beitrag zur nationalen Implementierung von Menschenrechten“, Frankfurt am Main: Peter Lang, 2003.

Homepage Monitoring-Stelle UN-BRK: www.institut-fuer-menschenrechte.de/mon […] -brk/

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Daniel Bendix

Vita

  • seit 2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien der Fachgruppe Politikwissenschaft, Universität Kassel
  • seit 2008: Referent, Trainer, Berater und Autor für glokal e.V., GIZ, Engagement Global, Oxfam Deutschland, kulturweit, DED, Internationaler Bund, Vereinte Evangelische Mission, diverse Universitäten u.v.m. zu Nord-Süd-Beziehungen, Globalisierung, Entwicklungspolitik, Postkolonialismus und Rassismus
  • 2012: PhD zum Thema „Colonial Power in Development: Tracing German Interventions in Population and Reproductive Health in Tanzania“, Institute for Development Policy and Management, School of Environment and Development, University of Manchester
  • Redaktionsmitglied der Zeitschrift PERIPHERIE. Politik-Ökonomie-Kultur www.zeitschrift-peripherie.de/

Ausgewählte Publikationen

  • The colonial present in international development: The case of German interventions in obstetric care in Tanzania. Progress in Development Studies 16:3, 1-15, 2016.
  • Mit Danielzik C.-M., Kiesel, T. & Kontzi K. Sustaining inequality – The neocolonial politics of development education, North-South volunteering and fair trade in Germany. darkmatter. In the Ruins of Imperial Culture 13, 2016.
  • Mit Müller, F., Kolonisator, Helfer und Kosmopolit: „Ja, das bin ja ich, Benjamin Blümchen, törööööööö!“. In: Emde, O.; Möller, L. & Wicke, A. (Hg.), Von „Bibi Blocksberg“ bis „TKKG“. Kinderhörspiele aus gesellschafts- und kulturwissenschaftlicher Perspektive. Budrich: Leverkusen, 2016, 36-51.
  • Mit Ziai. A. Postkoloniale Kritik an „Entwicklung“. Destruktion und Konstruktion. In: Lutz, Ronald; Ross, Friso (Hg.), Sozialarbeit des Südens. Band 6 Soziale Entwicklung – Social Development. Oldenburg: Paulo Freire Verlag, 2016, 91-106.
  • Mit Schultz, S. Bevölkerungspolitik reloaded: Zwischen BMZ und Bayer. PERIPHERIE - Zeitschrift für Ökonomie und Politik der Dritten Welt 140, 2015, 447-468.
  • Mit Ziai, A. Emanzipation durch Entwicklungspolitik? Einige Überlegungen zu Fragen globaler Ungleichheit. Momentum Quarterly 4:3, 2015, 161-173.
  • Afrikabilder in Deutschland aus postkolonialer Perspektive. In: Marmer, E. & Sow. P. (Hg.), Wie Rassismus aus Schulbüchern spricht. Kritische Auseinandersetzung mit ‚Afrika‘-Bildern und Schwarz-Weiß-Konstruktionen in der Schule – Ursachen, Auswirkungen und Handlungsansätze für die pädagogische Praxis. Beltz Juventa: Weinheim, 2015, 26-38.
  • Mit Aikins, J. K. Beyond #refugeeswelcome: The spectre of racist violence and lessons from refugee resistance in Germany. In: Bogerts, L. & Schmetz, M. (Hg.), Wir unsere Zukunft entsteht. Kritische Perspektiven zu Flucht und Migration nach Europa, Frankfurt: sicherheits-blog, 2015, 45-52.
  • Resistance or damp squibs? Challenges to colonial power in contemporary German development interventions in the area of reproductive health in Tanzania. JEP – Austrian Journal of Development Studies 30:1, 2014, 20-43.
  • Mit Kiesel, T. & Danielzik, C.-M. Bildung für nachhaltige Ungleichheit? Eine postkoloniale Analyse von Materialien der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland, Berlin: glokal e.V., 2013. Mit glokal e.V. Mit kolonialen Grüßen … Berichte und Erzählungen von Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet, Berlin: glokal e.V., 2013 (2., vollständig überarbeitete Auflage).
  • Mit Kiesel, T. White Charity: Eine postkoloniale, rassismuskritische Analyse der entwicklungspolitischen Plakatwerbung in Deutschland. PERIPHERIE - Zeitschrift für Ökonomie und Politik der Dritten Welt 120, 2010, 482-495.

Homepages:

www.uni-kassel.de/fb05/fachgruppen/poli […] .html

www.glokal.org

www.mangoes-and-bullets.org

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Prof. Dr. Axel Bohmeyer

Vita

  • Geboren 1975
  • Studium der Philosophie, Theologie und Erziehungswissenschaft in Frankfurt am Main, Wien und Köln
  • 2006 durch die Philosophische Fakultät der Universität zu Köln zum Doktor der Philosophie promoviert
  • Von Oktober 2006 bis September 2009 Hochschuldozent für Anthropologie und Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
  • seit 2009 Professor für Erziehungswissenschaft der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

  • Seine Schwerpunkte in der Lehre sind: Geschichte und Theorien von Bildung und Erziehung, Grundfragen der pädagogischen Anthropologie, Pädagogik der Lebensalter sowie Bildung und Partizipation. Daneben beschäftigt er sich intensiv mit der ethischen Reflexion sozialprofessionellen Handelns. Er ist zudem Vizepräsident der KHSB.

Ausgewählte Publikationen

  • Religiosität und Psychose – religiöse Erfahrungen im Trialog. Psychose und Religiosität: Ein lebensweltorientierter und anthropologischer Zugang, in: Armbruster, Jürgen/Petersen, Peter/Ratzke, Kathrin (Hrsg.): Spiritualität und seelische Gesundheit, Köln: Psychiatrie Verlag 2012, 229–237.

  • In der Moralfalle? Eine systemtheoretisch inspirierte Reflexion ethischer Politikberatung, in: Zeitschrift für Politikberatung, 5. Jg. (2012), Nr. 2, S. 64–71.

  • Wer spricht für wen? Eine moralphilosophische Reflexion anwaltschaftlicher Ethik und Politikberatung in bioethischen Kontexten, in: Weilert, A. Katarina/Hildmann, Philipp W. (Hrsg.), Ethische Politikberatung, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2012, 167–181

  • Anthropologie und christliche Sozialethik. Theologische, philosophische und sozialwissenschaftliche Beiträge. Münster 2010 (zusammen mit Alexander Filipovic, Christoph Krauß, Werner Veith).

  • Bildung für junge Flüchtlinge – ein Menschenrecht. Erfahrungen, Grundlagen und Perspektiven. Bielefeld 2009 (zusammen mit Lothar Krappmann, Andreas Lob-Hüdepohl, Stefan Kurzke-Maasmeier)

  • Jenseits der Diskursethik. Christliche Sozialethik und Axel Honneths Theorie sozialer Anerkennung. Münster 2006.

Homepage KHSB: www.khsb-berlin.de/hochschule/personenv […] axel/

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Prof. Dr. Petra Focks

  • Professorin für Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
  • Erziehungswissenschaftlerin, Diplom-Sozialpädagogin

Vita

  • Geboren 1962
  • Studium der Erziehungswissenschaften in Münster/Westfalen und Berlin
  • Langjährige Tätigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit u. der Erwachsenenbildung
  • Seit 1996 Professorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.
  • Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Gender Studies, Lebenswelten und
  • Lebensbewältigungsstrategien von Mädchen und Jungen / von männlichen und
  • weiblichen Jugendlichen, geschlechterbewusste Soziale Arbeit, Bildung und
  • Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession.

Ausgewählte Publikationen

  • Starke Mädchen, starke Jungs. Leitfaden für eine geschlechtsbewusste Pädagogik. Herder, Freiburg im Breisgau; Basel; Wien 2002.
  • Menschenrechte haben (kein) Geschlecht und (kein) Alter. In: Kavemann, B.; Kreyssig, U. (Hrsg.): Handbuch Kinder und häusliche Gewalt. Wiesbaden 2006, S. 193-203.
  • Geschlechterbewusste Soziale Arbeit/Geschlechterverhältnisse, Menschenrechte und Soziale Arbeit In: Lob-Hüdepohl, Andreas; Lesch, Günther: Ethik Sozialer Arbeit. Ein Handbuch. Weinheim und Basel 2007, S. 235-250; S. 257-259.

Homepage: www.petra-focks.de

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Prof. Dr. K. Peter Fritzsche

UNESCO-Lehrstuhl für Menschenrechtsbildung
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Politikwissenschaft
Politikwissenschaftler

Vita

  • Geboren 1950
  • Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie an den Universitäten in Köln, Bonn und Frankfurt am Main
  • 1976 Promotion zum Thema „Entfremdungstheorie“
  • 1987 Habilitation zum Thema „Politische Kultur Italiens“

Nach Forschungstätigkeiten und der wissenschaftlichen Mitarbeit an der Universität Braunschweig nimmt er eine Dozententätigkeit an der Universität Hamburg und der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main auf. Seit 1993 ist er Professor für Politikwissenschaft an der Universität Magdeburg und seit 2001 ist er erster Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Menschenrechtsbildung. Lehraufträge und Gastprofessuren führen ihn auch ins Ausland, so nach Argentinien, Italien, USA und die Niederlande. Seine Forschungsschwerpunkte legt er auf Menschenrechte/Menschenrechtsbildung, Extremismus, Transformation politischer Kulturen.
Er ist korrespondierendes Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, Vorsitzender des Bündnisses für Zuwanderung und Integration in Sachsen-Anhalt und Beisitzer im Bundesvorstand der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung. Kooperationen unterhält er u. a. mit dem Menschenrechtsbüro Nürnberg, dem Deutschen Institut für Menschenrechte und mit Human Rights Education Associates Network.

Ausgewählte Publikationen

  • Menschenrechte. Eine Einführung, 2., erw. Auflage, Schöningh, Paderborn 2009.
  • International Perspectives of Human Rights Education, Online „Journal of Social Science Education, 2006 (Hrsg., mit Felisa Tibbitts), abrufbar unter: http://www.jsse.org/2006-1/index.html

Homepage Lehrstuhl für Menschenrechtsbildung:
www.menschenrechtserziehung.de/

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Prof. Dr. Urmila Goel

  • Gastprofessorin am Institut für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin

Vita

  • Geb. 1970
  • Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Heidelberg, Kiel und Southampton
  • Studium der Südasienkunde an der Universität Kiel und der School of Oriental and African Studies, London

  • freiberufliche Kultur- und Sozialanthropologin, Autorin und Trainerin (aktuell Gastprofessorin am Institut für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin)

  • Ihre Schwerpunkte sind insbesondere Migration, Rassismus, Heteronormativität und verflochtene Machtverhältnisse. Sie forscht vor allem zu Menschen im deutschsprachigen Europa, die als Inder_innen wahrgenommen werden.

Homepage: www.urmila.de

Ausgewählte Publikationen

  • "Heteronormativität und Intersektionalität als Analyseperspektive auf Geschlecht und Migration: Krankenschwestern aus Indien in der BRD", in: Sara Poma Poma und Katharina Pühl (Hrsg.) (2014), Perspectives on Asian Migration - Transformations of Gender and Labour Relations, Berlin, 83-89.
  • "Ein Plädoyer für Ambivalenzen, Widersprüchlichkeiten und Mehrdeutigkeiten in der Rassismuskritik", in: Paul Mecheril, Oscar Thomas-Olalde, Claus Melter, Susanne Arens und Elisabeth Romaner (Hrsg.) (2013), Migrationsforschungs als Kritik? Konturen einer Forschungsperspektive, Wiesbaden: Springer VS, 79-92.
  • "Ungehörte Stimmen. Überlegungen zur Ausblendung von Migration in die DDR in der Migrationsforschung", in: Duygu Gürsel, Zülfukar Çetin & Allmende e.V. (2013, Hrsg.), Wer Macht Demo_kratie? Kritische Beiträge zu Migration und Machtverhältnissen, Münster: edition assemblage, 138-150.
  • "Mehr als nur ein Machtverhältnis – machtkritische Bildung und Zugänge zu Intersektionalität" (gemeinsam mit Alice Stein), Portal Intersektionalität, 2012, http://portal-intersektionalitaet.de/theoriebildung/schluesseltexte/goelstein/.
  • "Rassismus- und privilegienkritische Bildungsarbeit", in: Diana Grundmann und Bernd Overwien (Hrsg.) (2011), weltwärts pädagogisch begleiten (dort als pdf kostenlos ansehen oder kostenpflichtig downloaden), Kassel: Kassel University Press, 24-31.
  • "From methodology to contextualisation. The politics and epistemology of intersectionality", in: Raisons politiques, 58, Mai 2015, 25-38.
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Prof. Dr. Jutta Hartmann

Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin
Erziehungswissenschaftlerin mit Staatsexamen für Lehramt, Diplom-Pädagogin, systemische Supervisorin und Coach

Vita

Geboren 1963

Sie leitete von 2006 bis 2010 den Bereich „Weiterbildung" im Dachverband professioneller Opferhilfeeinrichtungen "Arbeitskreis der Opferhilfe in Deutschland e.V." (ado) und vertrat die Professur „Pädagogik und Soziale Arbeit“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim (HAWK). Ihr beruflicher Weg begann 1990 an der TU in Berlin, wo sie mit einer kurzen Unterbrechung bis 2000 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. Nach einer Zeit als Bildungsreferentin in der Internationalen Begegnungsstätte für Jugend- und Erwachsenenbildung Jagdschloss Glienicke Berlin war sie von 2002-2005 Gastprofessorin am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck, wo sie u.a. den Studienzweig „Kritische Sozial- und Geschlechterforschung“ koordinierte. Seit 2003 ist sie Lektorin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien im Bereich „Diversity in Bildung, Erziehung und Beratung“ und im Modul „Geschlechterverhältnisse“ am ZPSA tätig.

Ihre inhaltlich-theoretische Auseinandersetzung führte sie nach ihrem Studium in kritischer Erziehungs­wissenschaft über die Auseinandersetzung mit feministischen und postmodernen Denkweisen zu einer Verortung in einer kritisch- dekonstruktiven Pädagogik der Vielfalt. Sie lehrt in den Bereichen Kritische Pädagogik, Bildungs- und Sozialisationsprozesse, Gender und Queer Studies, Diskursanalyse und Evaluationsforschung, ist in mehreren wissenschaftlichen Beiräten tätig und hat die wissenschaftliche Leitung des Zertifikatskurses zur „FachberaterIn für Opferhilfe“ an der ASH Berlin inne.

Homepage: https://www.ash-berlin.eu/hochschule/lehrende/professor-innen/prof-dr-jutta-hartmann/

Ausgewählte Publikationen

  • Hartmann, Jutta/ ado e.V. (Hg.) (2010): Perspektiven professioneller Opferhilfe. Theorie und Praxis eines interdisziplinären Handlungsfelds. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • Hartmann, Jutta/ Klesse, Christian/ Wagenknecht, Peter/Fritzsche, Bettina/Hackmann, Kristina (Hg.) (2007): Heteronormativität. Empirische Studien zu Geschlecht, Sexualität und Macht. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • Hartmann, Jutta (2002): vielfältige Lebensweisen. Dynamisierungen in der Triade Geschlecht-Sexualität- Lebensform. Kritisch-dekonstruktive Perspektiven für die Pädagogik. Opladen: Leske & Budrich
  • Fritzsche, Bettina/ Hartmann, Jutta/ Schmidt, Andrea /Tervooren, Anja (Hg.) (2001): Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalistischen Perspektiven. Opladen: Leske & Budrich
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Dr. phil. habil. Wolfgang S. Heinz

Privatdozent am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin Senior Policy Adviser am Deutschen Institut für Menschenrechte

Vita

  • Geboren 1953
  • Studium der Psychologie und Politologie

Er ist hauptberuflich als Senior Policy Adviser am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte und Interessen liegen in den Bereichen Sicherheits- und Friedenspolitik, Vereinte Nationen und Menschenrechte. Er hat zahlreiche politische und entwicklungspolitische Organisationen beraten. Er ist 2. Vizepräsident des Europäischen Ausschusses zur Verhütung der Folter (Europarat) und war Vorsitzender des Beratenden Ausschusses des Menschenrechtsrates (Vereinte Nationen).

Ausgewählte Publikationen

  • Zehn Jahre UN-Menschenrechtsrat. Zwischen Politisierung und Positionierung. In: Vereinte Nationen, Nr. 3, 2016, S. 51-55

  • (mit Judith Kaiser) Gender in Armed Conflict: The Dimension of Sexual Violence. In: Hans-Joachim Heintze / Pierre Thielbörger (Hrsg.), From Cold War to Cyber War. The Evolution of the International Law of Peace and Armed Conflict over the last 25 Years. Berlin: Springer Verlag, 2016, S. 187-203.

  • Der Europäische Ausschuss gegen Folter nach 25 Jahren. In: Forum Strafvollzug - Zeitschrift für Strafvollzug und Straffälligenhilfe, Nr. 3, 2015, S. 175-179.

  • (mit Nato Abesadze): Menschenrechtsschutz in bewaffneten Konflikten. Zur Berichterstattung des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte. In: Humanitäres Völkerrecht, Nr. 4, 2015, S. 163-170.

  • (mit Zine Homburger): Die Rolle des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (OHCHR) im UN-Menschenrechtsschutz - Entwicklungen, Probleme und Perspektiven. In: Pascale Baeriswyl / Wolfgang S. Heinz / Klaus Hüfner / Jens Martens: Konzepte für die Reform der Vereinten Nationen, Potsdam: Universitätsverlag Potsdam, 2015, S. 69-98.

  • Internationale Terrorismusbekämpfung und gezielte Tötungen. In: Bock, Veronika / Frühbauer, Johannes J. / Küppers, Arnd / Sturm, Cornelius (Hrsg). 2015: Christliche Friedensethik vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (Studien zur Friedensethik / Studies in Peace Ethics 51), Münster: Aschendorff - Baden-Baden: Nomos, 2015, S. 207-225.

  • Wann hat der Staat das Recht zu töten? Gezielte Tötungen und Schutz der Menschenrechte, Berlin: Deutsches Institut für Menschenrechte, 2014.

Wann hat der Staat das Recht zu töten?(PDF)

Homepage: www.wsheinz.de

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Prof. Dr. Stephan Höyng

Professor für Jungen- und Männerarbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin Diplom-Pädagoge

Vita

  • Geboren 1961
  • Studium der Sozialpädagogik und der Erziehungswissenschaft in Münster und Berlin.
  • 1997 Promotion über das Thema: Reaktionen von Männern auf Gleichstellungs¬maßnahmen am politikwissenschaftlichen Institut der Freien Universität Berlin
  • Mitbegründer des Forschungs- und Bildungsinstitut Dissens e.V.
  • wissenschaftliche Leitung der EU-Forschung work changes gender 2001-2005
  • Seit 2001 Professor für Männer- und Jungenarbeit an der KHSB Katholischen Hochschule Berlin. Schwerpunkt der Lehre sind Geschlechterbewusste Soziale Arbeit, Geschlechterpolitik, Jungen- und Männerarbeit, Vereinbarkeit von Beruf und privatem Leben für Männer und Männer in Kindertageseinrichtungen
  • Leitung Institut für Gender und Diversity in der sozialen PraxisForschung
  • Koordinationsstelle Männer in Kitas/Chance Quereinstieg (BMFSFJ)
  • Vorstand im Bundesforum Männer.

Ausgewählte Publikationen

  • Reconciliation – The Different Politikal Goals of Organisations, Governments and Lobbies for Fathers and Children in Germany. In: Fathers in Work Organisations. Liebig, Brigitte; Oechsle, Mechthild; in Erscheinung
  • Eine erste Bilanz der Bundesinitiative „Mehr Männer in Kitas“. In: Keryks- Religionspädagogisches Forum. Rogowski, C.; Spiegel, E.; Stoß, A. M. (Hrsg.) Torun´ Verlag Wydawnictwo Adam Marszalek 2014, S. 219 -242
  • Männerpolitik und Männerforschung auf dem Weg in den Mainstream. In: BMFSFJ (Hrsg.): Männerpolitik – männerpolitische Beiträge zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft. Berlin, BMFSFJ, 2013, S. 55-60.
  • Getriebene - zu wenig Zeit für Beruf und Familie. In: Prömper, Hans; Jansen, M. Mechtild; Ruffing, Andreas (Hrsg.): Männer unter Druck. Ein Themenbuch. Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich, 2012, S. 275-307.

Homepage: www.khsb-berlin.de , unter der Rubrik Hochschule/Personen/Lehrende/Hauptamtliche

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Prof. Dr. Juliane Karakayali

Professorin für Soziologie an der evangelischen Hochschule Berlin

Vita

  • geboren 1973
  • Studium der Soziologie, Germanistik und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Hannover, Göttingen und Kassel
  • Promotion über transnationale Migrantinnen, die in Haushalten mit Pflegebedürftigen arbeiten an der Goethe Universität Frankfurt
  • seit 2010 Professorin für Soziologie an der evangelischen Hochschule Berlin
  • Forschungsschwerpunkte sind Geschlechter-, Migrations- und Rassismusforschung
  • Mitgliedschaften: Rat für Migration e.V., Sprecherin der Sektion postmigrantische Gesellschaft im Rat für Migration, Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, Redaktion movements: journal für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, Deutsche Gesellschaft für Soziologie,Vertrauensdozentin der Hans Böckler Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung

laufende Forschungsprojekte:

Ausgewählte Publikationen

  • (2015) mit Birgit zur Nieden: Harte Tür. Schulische Segregation nach Herkunft in der postmigrantischen Gesellschaft. In: Geier, Thomas/Zaborowski, Ulrike (Hg): Migration: Auflösungen und Grenzziehungen. Perspektiven einer erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung. Wiesbaden: VS Springer, S. 81-97.
  • (2015): Grenzziehungen in der postmigrantischen Gesellschaft:Gesellschafttheoretische Überlegungen zu Rechtsextremismus und Rassismus in der Bildungsarbeit vor dem Hintergrund des NSU-Komplexes. In: Hechler, Andreas/Stuve, Olaf (Hg): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Rechts. Barbara Budrich: Toronto, 365-383.
  • (2014) mit Vassilis Tsianos: Repräsentationspolitik in der postmigrantischen Gesellschaft. In: APuZ 64. Jg. 13-14/2014, S. 33-39.
  • (2014) Die Morde des NSU im Kontext der Migrationsdebatten und -politiken dr 2000er Jahre. In: Beyer et al. (Hg.) Polycity: kritische Notizen zu Debatten der Einwanderungsgesellschaft. S.17-23.
  • (2013) mit Birgt zur Nieden: Rassismus und Klassen-Raum. Segregation nach Herkunft an Berliner Grundschulen. In: suburban 2/2013 S. 47-67, peer reviewed.
  • (2012): Diaspora. In: Marquardt, Nadine/Schreiber, Verena (Hg): Ortsregister. Ein Glossar zu Räumen der Gegenwart. Bielefeld: transcript.S. 89-95.
  • (2012): Rassismus in der Krise. femina politica 1/2012
  • (2011): Bevölkerungspolitik im Postfeminismus. In: Friedrich, Sebastian (Hg): Rassismuus in der Leistungsgesellschaft. Duisburg: Edition Assemblage. S. 134-147
  • (2010): Transnational Haushalten. Biographische Interviews mit transnationalen care workers aus Osteuropa. Wiesbaden: VS.
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Prof. Dr. Barbara Kavemann

Honorarprofessorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstituts Freiburg

Vita

  • Geboren 1949
  • Dipl. Soziologin

  • Themenschwerpunkte: Gewalt im Geschlechterverhältnis, sexualisierte Gewalt, sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen, Prostitution und Menschenhandel.

  • Arbeitsschwerpunkt: Praxisbegleitendeüpraxisorientierte Forschung und der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.
  • Aktuelle Forschung: Prävention von Reviktimisierung sexuell missbrauchter Mädchen in Fremdunterbringung (PRÄVIK). Verbundprojekt des Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstituts Freiburg mit dem Deutschen Jugendinstitut im Rahmen der Förderlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu sexuellem Missbrauch in pädagogischen Kontexten. Laufzeit 2014 bis 2017.

Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in Deutschland www.aufarbeitungskommission.de. Mitglied im „European Network on Gender, Conflict and Violence“ und in der „Deutschen Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung und Vernachlässigung“ sowie bei „Recht Würde Helfen, Institut für Opferschutz im Strafverfahren“.

Ausgewählte Publikationen

  • Kavemann, Barbara; Graf-van Kesteren, Annemarie; Rothkegel, Sibylle; Nagel, Bianca (2016): Erinnern, Schweigen und Sprechen nach sexueller Gewalt in der Kindheit. Ergebnisse einer Interviewstudie mit Frauen und Männern, die als Kind sexuelle Gewalt erlebt haben, Springer VS
  • Helfferich, Cornelia; Kavemann, Barbara; Kindler, Heinz (Hg.) (2015): Forschungsmanual Gewalt. Grundlagen der empirischen Erhebung von Gewalt in Paarbeziehungen und sexualisierter Gewalt, Wiesbaden, Springer VS
  • Kavemann, Barbara/Kreyssig, Ulrike (Hrsg.) (2013): Handbuch Kinder und häusliche Gewalt, 3. gänzlich überarbeitete Auflage, Wiesbaden, Springer VS
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Dr. Meggi Khan-Zvorničanin

Vita

  • Geboren 1967, zwei Kinder *2001, *2003
  • Abitur, 3-jähriges Krankenpflegeexamen
  • Berufstätigkeit als exam. Krankenschwester
  • Studium der Pflegepädagogik sowie Gesundheits-, Pflege- und Sozialwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin
  • Seit 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Camino Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich GmbH
  • seit 2010 Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen (EHB, KHSB, FU Berlin, HS-Magdeburg, MRMA), Schwerpunkte: Migration und Gesundheit, Transkulturalität, qualitative Methoden
  • 2015 Promotion an der FU Berlin (Dr. phil.)

Ausgewählte Publikationen

  • Kultursensible Altenhilfe? Neue Perspektiven auf Programmatik und Praxis gesundheitlicher Versorgung im Alter. Bielefeld: transcript 2016.
  • Das Fremde verstehen? Eine theoretische Rahmung. In: Dibelius, O.; Feldhaus-Plumin, E.; Piechotta-Henze, G. (Hrsg.): Lebenswelten von Menschen mit Migrationserfahrung und Demenz. Bern: hogrefe 2015.
  • „… und jetzt bin ich Integrationslotsin.“ Evaluation des Landesrahmenprogramms Integrationslotsinnen und Integrationslotsen im Auftrag der Beauftragten für Integration und Migration des Senats von Berlin. Zusammen mit Koch, L-B und Schaffranke, D., Berlin 2015.
  • Chancen und Barrieren für Autonomie trotz Pflegebedarf in sozial benachteiligten Quartieren und Nachbarschaften. Zusammen mit Falk, K.; Heusinger, J.; Kammerer, K.; Kümpers, S.; Zander, M., In: Kuhlmey, A.; Tesch-Römer, C. (Hrsg.): Autonomie trotz Multimorbidität: Ressourcen für Selbständigkeit und Selbstbestimmung im Alter. Götting: hogrefe 2013, S. 111-136.
  • Angebote für pflegebedürftige alte MigrantInnen zwischen Gleichmacherei, Professionalität und Nischendasein. In: Heusinger, J.; Kümpers, S. (Hrsg.): Autonomie trotz Armut und Pflegebedarf? Altern unter Bedingungen von Marginalisierung. Bern: Verlag Hans Huber 2012.
  • Alt, arm, pflegebedürftig. Selbstbestimmungs- und Teilhabechancen im benachteiligten Quartier. Zusammen mit Falk, K.; Heusinger, J.; Kammerer, K.; Kümpers, S.; Zander, M., Berlin: edition sigma 2011.

Homepage: www.camino-werkstatt.de/content/meggi-k […] canin

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Prof. Dr. Lothar Krappmann

Vita

  • geb. 1936 in Kiel. Studium der Theologie, Soziologie und Neueren Geschichte in Frankfurt, Köln und Berlin.
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung bis 2001.
  • Schwerpunkt der Arbeiten waren Forschungen über die soziale und moralische Entwicklung der Kinder in Gleichaltrigengruppen und Freundschaften.
  • Lehre als Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin über Themen der Bildung und des Bildungswesens.
  • Vorsitzender der Sachverständigenkommission, die einen Bericht über das Aufwachsen der Kinder in Deutschland für den Deutschen Bundestag erarbeitet hat (10. Kinder- und Jugendbericht, 1998).
  • Einsatz für die gute Qualität von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen.
  • Wahl in den UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes (Genf) von den Vertragsstaaten der Konvention (2003 bis 2011).
  • Anschließend weitere Tätigkeit für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (Lehre, Vorträge, Mitarbeit in Gremien, Zusammenarbeit mir NGOs).

Ausgewählte Publikationen

  • Krappmann, L. (2016). Kinderrechte, Demokratie und Schule. Ein Manifest. In L. Krappmann & Chr. Petry (Hsg.), Worauf Kinder und Jugendliche ein Recht haben - Kinderrechte, Demokratie und Schule (S. 17 - 53). Schwalbach i.T.: Debus Pädagogik.

  • Krappmann, L. (2016). Flüchtlingskinder und ihre Kinderrechte. In Deutsches Komitee für UNICEF (Hsg.), UNICEF-Report 2016 Flüchtlingskindern helfen (S. 73 - 81). Frankfurt a.M.: Fischer Taschenbuch.

  • Lee, Y., Krappmann, L., & Aidoo, A. A. (2015). Early childhood care and education is a right. In P. T. M. Marope & Y. Kaga (Eds.), Investing against evidence. The Global State of Early Childhood Care and Education (pp. 37 - 53). Paris: UNESCO Publishing.

  • Krappmann, L. (2013). Das Kindeswohl im Spiegel der UN-Kinderrechtskonvention. EthikJournal, 1, issue 2 (15 pages).

  • Krappmann, L. (2013). Bindung in Kinderbeziehungen. Zeitschrift für Pädagogik, 59, Heft 6, S. 837 - 847).

  • Krappmann, L., Kerber-Ganse, W., Prengel, A., & Schmitt, H. (Hsg.)(2013), Die Sehnsucht nach Anerkennung - Kinderrechte in Geschichte und Gegenwart. Köthen: druckhaus köthen.

  • Krappmann, L. (2013). Die rechtliche Handlungsfähigkeit des Kindes - Die UN-Kinderrechts-konvention aus der Sicht des Artikels 12 der UN-BRK. In V. Aichele (Hsg.), Das Menschenrecht auf gleiche Anerkennung vor dem Recht (100 - 118). Baden-Baden: Nomos.

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Prof. Dr. Christine Labonté-Roset

Ehem. Rektorin der Alice Salomon Hochschule Berlin
Soziologin

Vita

  • Studium der Soziologie, Pädagogik und Psychologie in Berlin, Göttingen und Florenz
  • 1971 Promotion: Dr. phil., Georg-August-Universität Göttingen, Thema: Berufliche und politische Weiterbildung von Industriearbeitern

Nach dem beruflichen Einstieg als wissenschaftliche Assistentin an der Freien Universität, Institut für Soziologie und Projektleiterin am Wissenschaftszentrum Berlin erhält sie 1977 eine Professur für Sozialpolitik an der Alice Salomon Hochschule Berlin, die sie von 1994 -2010 leitete.Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte beziehen sich auf Europäische Sozialpolitik, Migration, Rassismus, soziale Exklusion und Hochschulpolitik.

Von 1999-2007 war sie Präsidentin der European Association of Schools of Social Work (EASSW) und Vizepräsidentin der International Association of Schools of Social Work (IASSW). Sie unterhält vielfältige Beratungsaufgaben im Hochschulbereich im In- und Ausland.

2013 und 2014 war sie Mitglied der nationalen Habilitationskommission für Soziologie des italienischen Universotätsministeriums.

Ausgewählte Publikationen

  • Internationalität und Forschung in der Ausbildung der Sozialen Arbeit. In: Soziale Arbeit. Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete. Dt. Zentralinstitut für Soziale Fragen, Berlin, 57. Jahrgang, 10-11, 2008.
  • Ethnicity and intercultural practice in Social Work curricula. In: Darja Zavirsék et al., Ethnicity in Eastern Europe. A Challenge for Social work Education. Faculty of Social Work, Ljubljana 2007.
  • with H. W. Hoefert, H. Cornel (Hrsg.), Hard to reach - schwer erreichbare Klienten in der Sozialen Arbeit. Berlin, Milow, Strasburg 2010.
  • chances and difficulties of international research programs. In: European Journal of Social Work, Nov. 2016.

Homepage der ASFH: www.asfh-berlin.de/

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Prof. Dr. Ueli Mäder

Hauptamtlicher Ordinarius für Soziologie an der Universität Basel, Co-Leiter des Instituts für Soziologie, seit 01.08.2016 emeritiert

Vita

  • Geboren 1951
  • Studium der Soziologie, Psychologie und Philosophie in Basel
  • Grundausbildung in Psychotherapie

An der Universität Basel hat er neben der Professur für Soziologie die Dekanatsstelle der Philosophisch-Historischen Fakultät (2006-08) inne gehabt. Er leitete das Nachdiplomstudium „Konfliktanalysen und Konfliktbewältigung“. Seine Lehrtätigkeit erstreckte sich zudem auf eine Professur an der Hochschule für Soziale Arbeit (FHNW) sowie auf ein Extraordinariat an der Universität Fribourg (2001-04). Außeruniversitär wirkte er als Generalsekretär der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie und in der Geschäftsleitung einer Entwicklungsorganisation. Seine Forschungsschwerpunkte sind die soziale Ungleichheit und Konfliktforschung.

Ausgewählte Publikationen

  • Wohlstand durch Gerechtigkeit, Deutschland und die Schweiz im sozialpolitischen Vergleich, RPV, Zürich 2006 (mit Erwin Carigiet, Michael Opielka und Frank Schulz-Nieswandt).
  • Für eine solidarische Gesellschaft. RPV, Zürich 1999.

Homepage: soziologie.unibas.ch

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Dr. Arnd Pollmann

Privatdozent für Praktische Philosophie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Vita

  • Geboren 1970
  • 1991-1997 Studium der Philosophie, Politologie, Psychologie (MA) und Politologie (Diplom) in Bonn und Berlin
  • 2004 Promotion im Fach Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Thema der Dissertation: Integrität. Aufnahme einer sozialphilosophischen Personalie

Nach Tätigkeiten an der Freien Universität Berlin, bei der Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ des Deutschen Bundestages und am MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam, war er von 2005-2011 Assistent am Institut für Philosophie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bei Prof. Dr. Georg Lohmann, Lehrstuhl für Praktische Philosophie; 2006 Gründung der Arbeitsstelle Menschenrechte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (zusammen mit Prof. Dr. Georg Lohmann und Prof. Dr. Hans-Peter Fritzsche). Nach der Habilitation zum Thema „Menschenrechte und Menschenwürde“ in 2011 folgten Lehrstuhlvertretungen und Gastprofessuren in Zürich, Berlin und Hamburg.

Ausgewählte Publikationen

  • no body is perfect. Baumaßnahmen am menschlichen Körper. Bioethische und ästhetische Aufrisse. transcript, Bielefeld 2006 (hg. mit Johann S. Ach).
  • Integrität. Aufnahme einer sozialphilosophischen Personalie. transcript, Bielefeld 2005.
  • Philosophie der Menschenrechte. Zur Einführung. Junius, Hamburg 2007 (mit Christoph Menke).
  • Unmoral. Ein philosophisches Handbuch. Von Ausbeutung bis Zwang. C.H.Beck, München 2010.
  • Menschenrechte. Ein interdisziplinäres Handbuch. Metzler, Stuttgart 2012 (hg. mit Georg Lohmann).

Homepage: www.a-pollmann.de

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Prof. Dr. Nivedita Prasad

Studiengangsleitung des MRMA - Menschenrechtsmaster und Professorin für Handlungsmethoden und genderbezogene Ansätze in der Sozialen Arbeit an der Alice-Salomon-Hochschule für Soziale Arbeit

Vita

  • Geboren 1967 in Madras/Indien
  • 1987-1993 Studium an der FU Berlin
  • 2008: Promotion an der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg, zum Thema: „Gewalt gegen Migrantinnen und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung im Kontext von Migrationsbeschränkung- Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession mit ethischer Verantwortung“
  • 1993-1996 Autonomes Mädchenhaus Berlin: Arbeit als Sozialpädagogin mit den Schwerpunkten: interkulturelle Öffnung des Projekts, psychosoziale Versorgung von Migrantinnen, Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising
  • Seit 1994: Lehrtätigkeit an Universitäten und Hochschulen
  • 1997 – 2012 Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin von „Ban-Ying Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel Berlin“, Schwerpunkte: Beratung von Migrantinnen, internationale Vernetzung, Lobbyarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Menschenrechtsarbeit
  • seit 2010: Studiengangsleitung im ZPSA / heutiges MRMA
  • 2012: Verleihung des ersten Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung
  • seit 2013 Professorin für Handlungsmethoden und genderbezogene Ansätze in der Sozialen Arbeit an der Alice Salomon Hochschule für Soziale Arbeit.

Kontaktadresse

Alice Salomon Hochschule Berlin
- Zimmer 514 - Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Tel.: 0049 (0) 30 - 992 45 - 549
Fax.: 0049 (0) 30 - 992 45 - 245
E-Mail: prasad@ash-berlin.eu
Website: www.ash-berlin.eu/hsl/prasad/

Ausgewählte Publikationen

  • Das Werk von Silvia Staub-Bernasconi; in : Leideritz/Vlecken (Hrsg.) 2016: Professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit – Schwerpunkt Menschenrechte; Barbara Budrich Verlag, S. 13 – 28.
  • Leerstellen im Diskurs um Frauenrechte ohen Rassismus und Klassismus. In: Cetin, Zülfukar/ Tas, Savas: Gespräche über Rassismus, Perspektiven und Widerstände, Yilmaz-Günay Verlag, Berlin 2015, S. 107 – 116.
  • Entweder Schwarz oder weiblich? Zum Umgang mit Intersektionalität in UN-Fachausschüssen; in: Attia/Köbsell/Prasad: Dominankultur reloaded, Transcript Verlag, 2015, S. 129 – 142.
  • Dominankultur reloaded, zusammen mit Attia, Iman/Köbsell, Swantje: Transcript Verlag, 2015.
  • Social Work as a Human Rights Profession in Theory and Practice: The Alice Salomon University Response to Violations of Refugees' Human Rights in Germany; in: ERIS Journal - Summer 2015, 3/2015, p. 4-14 www.socialniprace.cz/eng/index.php?sekc […] d=765
  • Alice Salomon Hochschule in der Tradition des Hull House? In: Soziale Arbeit 10/11-2014, S. 418-425, zusammen mit Theda Borde.
  • Rassistische Feminismen: Wirkmächtigkeit hegemonial feministischer Akteurinnen im migrationspolitischen Diskurs, in: Sara Poma Poma/Katharina Pühl: Prospects of Asian Migration. Transformation of Gender and Labour Relations. /Perspektiven auf Asiatische Migration. Transformationen der Geschlechter- und Arbeitsverhältnisse. Reihe Papiers, Rosa-Luxemburg-Stiftung 2013 (deutsch und eng.) , S. 90 - 101.
  • Rassismus in Deutschland – kein Thema bei der UN? ZEP 2/13 S. 4-9.
  • Menschenrechte als Bezugs- und Orientierungsrahmen und die Nutzung des UN-Menschenrechtsschutzsystems als Handlungsmethode in der Sozialen Arbeit, am Beispiel von Hausangestellten von Diplomat_innen. In: Birgmeier/Mührel ( Hrsg.) Die Menschenrechte als theoretischer Bezugsrahmen der Sozialen Arbeit, VS Verlag, 2013
  • Menschenrechtsbasierter Umgang mit Betroffenen des Menschenhandels in der Sozialen Arbeit. In: Migration und Soziale Arbeit, Heft 2/2012.
  • CERD als Instrument zum Schutz gegen rassistische Diskriminierung. In: Sozialaktuell 6/2012.
  • Menschenrechtsverletzungen an Frauen in Deutschland. In: humboldt chancengleich. Juni 2012.
  • Mit Recht gegen Gewalt. Die UN-Menschenrechte und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit Leverkusen Opladen, 2011.
  • Gewalt gegen Migrantinnen und deren Instrumentalisierung am Beispiel des Umgangs mit dem Thema „Zwangsverheiratung. BGSS Workshop Dokumentation “Implementierung von Rechtsnormen: Gewalt gegen Frauen in der Türkei und in Deutschland”, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin 2010.
  • Gewalt und Rassismus als Risikofaktoren für die Gesundheit von Migrantinnen, Berlin 2009 www.migration-boell.de/web/integration/ […] 0.asp
  • Utilizing the issue of ‘Violence against migrant women’ in order to restrict migration. In: Gaatw Alliance news Jan. 2009.
  • Frauenhandel in die sexuelle Ausbeutung. In: KOK (Hg.): Frauen handel(n) in Deutschland, Berlin (voraussichtl.) 2008.
  • Hausangestellte von DiplomatInnen. In: KOK (Hg): Frauen handel(n) in Deutschland. Berlin (voraussichtl.) 2008.
  • Stanka, Aam, Lek, Shabnam - they are all courageous women. In: Gaatw Allaince news, Bangkok 28/07.
  • Human Trafficking in Germany, (zus. mit B. Rohner). In: Drinck, Barbara & Gross, Chung – Noh (Hg.): Forced Prostitution in Times of War and Peace. Sexual Violence against Women & Girls. Bielefeld 2007.
  • Interkulturelle Arbeit: Kulturspezifischer oder Antirassistischer Ansatz? In: Wildwasser (Hg.): Sexuelle Gewalt. Aktuelle Beiträge aus Theorie und Praxis. Berlin. 2007.
  • Präventionsmodelle für Migrantinnen und Schwarze Mädchen. In: Olympe. Feministische Arbeitshefte zur Politik. Ottenbach (Schweiz) Heft 24/2006.
  • Migrantinnen und sexualisierte Gewalt. In: Olympe. Feministische Arbeitshefte zur Politik, Ottenbach (Schweiz) Heft 24/2006
  • Menschenhandel in Deutschland, (zus. mit B. Rohner). In: Drinck, Barbara & Gross, Chung – Noh (Hg.): Erzwungene Prostitution in Kriegs- und Friedenszeiten. Bielefeld 2006.
  • Die WM und die Zwangsprostitution. Folgen eines nichtüberprüften Gerüchts, (zus. mit B. Rohner). In: nah & fern, Karlsruhe 33/2006.
  • Warum gerade 40.000? WM und “Zwangsprostitution” – Folgen eines nichtüberprüften Gerüchts, (zus. mit B. Rohner). In: Heimspiel, Berlin 1/2006.
  • Informationen zum Umgang Italiens mit Betroffenen des Menschenhandels. In: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen: Menschenhandel Materialien, Berlin, 2005.
  • Undocumented Migration, Labour Exploitation and Trafficking, (zus. mit B. Rohner). In: Sector Project against Trafficking in Women (Hg.): Challenging Trafficking in Persons Theoretical Debate & Practical Approaches. gtz Eschborn 2005.
  • Menschenhandel und Zwangsprostitution in Deutschland, (zus. mit B. Rohner). In: Wright (Hg.): Prostitution, Prävention und Gesundheitsförderung. Deutsche Aidshilfe Berlin 2005.
  • Deutschlandreiseführer für Ukrainerinnen. Informationsbroschüre für migrationswillige Ukrainerinnen, (zus. mit E. Gerschewski und M. Weiß), in russischer Sprache. gtz Kiew/ Berlin 2005.
  • Die Migration asiatischer Frauen als Hausangestellte von Diplomaten – eine Form der selbstbestimmten Migration oder ein Freibrief für ausbeuterische Arbeitsverhältnisse?. In: Castro Varela/Clayton (Hg.): Migration, Gender, Arbeitsmarkt. Königstein/Taunus 2003.
  • Präventionsmodelle für Migrantinnen und Schwarze Mädchen. In: Härtl/Unterstaller (Hg.): Prävention von sexuellem Mißbrauch als fester Bestandteil pädagogischen Handelns. Amyna München 2003.
  • Prävention gegen sexuelle Gewalt durch eine positive Sexualerziehung – ein Privileg nur für weiße deutsche Mädchen?. In: Härtl/Unterstaller (Hg.): Prävention von sexuellem Mißbrauch als fester Bestandteil pädagogischen Handelns. Amyna München 2003.
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Mutig fragen– besonnen handeln. Bonn (Mitautorin), 2002.
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Dr. sc. Eckhard Priller

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Ökonom und Soziologe

Vita

  • Geboren 1949
  • Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Promotion über Indikatoren in der soziologischen Forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und zu methodologischen und methodischen Fragen der soziologischen Informationsgewinnung zum Dr. sc. an der Akademie der Wissenschaften
  • Forschung zum Dritten Sektor, zur Zivilgesellschaft, zum bürgerschaftlichen Engagement und zum Spendenverhalten der Bevölkerung.

Ausgewählte Publikationen

  • Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerlichen Engagements in Deutschland. Berlin 2009 (mit Mareike Alscher; Dietmar Dathe; Rudolf Speth).
  • Spenden in Deutschland. Analysen - Konzepte - Perspektiven, Münster 2009 (Hrsg., mit Jana Sommerfeld).
  • Gemeinnützige Organisationen im gesellschaftlichen Wandel. Ergebnisse der Dritte-Sektor-Forschung. 2. Aufl., Wiesbaden 2007 (mit Annette Zimmer).
  • Dritter Sektor/Drittes System. Theorie, Funktionswandel und zivilgesellschaftliche Perspektiven, Wiesbaden 2005, (Hrsg., mit Karl Birkhölzer; Ansgar Klein; Annette Zimmer).
  • Future of Civil Society. Making Central European Nonprofit-Organizations Work, Wiesbaden 2004 (Hrsg., mit Annette Zimmer).
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Prof. Dr. Ria Puhl

Professorin an der Katholischen Hochschule Köln im Fachbereich Sozialwesen

Vita

Geboren 1952

Als Professorin im Fachbereich Sozialwesen an der Katholischen Hochschule Köln sind ihre Lehrgebiete die Wissenschaft Soziale Arbeit, Jugendhilfe, darunter Hilfen zur Erziehung und Internationale Soziale Arbeit. Sie ist Mitglied des Fachbereichsrats und Studiengangsleiterin des konsekutiven Masters „Soziale Arbeit in Europa“. Seit 25 Jahren ist die gelernte Journalistin verantwortliche Redakteurin der Zeitschrift Sozialmagazin.

Ihr Lehrgebiet verteilt sich auf Wissenschaft Soziale Arbeit, Jugendhilfe (Hilfen zur Erziehung) und Internationale Soziale Arbeit. Sie ist Mitglied des Fachbereichsrates und Studiengangsleiterin des konsekutiven Masters „Soziale Arbeit in Europa“ an der Katholischen Hochschule Köln.

Ausgewählte Publikationen

  • Klappern gehört zum Handwerk. Funktion und Perspektive von Öffentlichkeitsarbeit in der Sozialen Arbeit. Juventa, Weinheim 2004.
  • Soziale Arbeit in Europa. Organisationsstrukturen, Arbeitsfelder und Methoden im Vergleich. Juventa, Weinheim 1997 (Hrsg., mit Udo Maas).

Homepage Katholischen Hochschule Köln: www.kfhnw.de/

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Marie-Therese Reichenbach

Vita

  • M.A. Baltistik, Psychologie, Ev. Theologie
  • MSW Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
  • mehrjährige Berufserfahrung in verschiedenen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe
  • seit 2014 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Europäische Ethnologie

Ausgewählte Publikationen

  • 2016: Obdachlosigkeit von mobilen Unionsbürger*innen in Deutschland –Analyse eines sozialen Problems und mögliche Interventionsansätze zu seiner Lösung. In: Manuela Leideritz, Silke Vlecken (Hg.): Professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit – Schwerpunkt Menschenrechte. Ein Lese- und Lehrbuch, Verlag Barbara Budrich, S. 224-250.
  • Migrant_innen in der niedrigschwelligen Wohnungslosenhilfe – Handlungsmöglichkeiten in prekären Situationen?! Gemeinsam mit Johann Graßhoff, Doinita Grosu und Desislava Manavska, in: Rolf Keicher, Stefan Gillich (Hg.): Suppe? Beratung? Politik? Anforderungen an eine moderne Wohnungsnotfallhilfe. Springer: VS, S. 189-200.

  • 2015: Wider den Begriff Niedrigschwelligkeit. Kritische Hinterfragung eines ungeklärten Begriffes innerhalb der Sozialen Arbeit. In: Deutsches Zentralinstitut für Soziale Fragen (Hg.): Soziale Arbeit. S. 335-341.

  • 2013: Sehen und gesehen werden. Wohnungslosigkeit aus anerkennungstheoretischer Perspektive. Eine theoretische Neubestimmung? In: neue praxis 3/13, S. 274-280.

  • 2012: „Die Polen essen uns die Suppe weg!“ Rassismuserfahrungen obdachloser Menschen aus den neuen EU-Staaten in der niedrigschwelligen Wohnungslosenhilfe Berlin. In: Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (Hg.): wohnungslos, 2/2012, S. 65-68.

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Dr. Sandra Reitz

Leiterin der Abteilung Menschenrechtsbildung am Institut für Menschenrechte

Vita

Dr. Sandra Reitz leitet die Abteilung Menschenrechtsbildung seit April 2013. Ihr Lehramtsstudium mit den Fächern Englisch und Sozialwissenschaften schloss sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Ersten Staatsexamen ab. Sie promovierte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit dem Thema "Improving Social Competence via E-Learning: The Example of Human Rights Education" und war von 2009 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt.

Ausgewählte Publikationen

  • "Standards der Menschenrechtsbildung in Schulen" (2005, gemeinsam mit anderen Autorinnen und Autoren der AG Menschenrechtsbildung des Forums Menschenrechte)

  • "Menschenrechte im Unterricht" (2010, gemeinsam mit Ingo Köhler, Sabine Bäcker, Steffi Pohl und Jens Wetzel)

  • "Improving Social Competence via E-Learning? The Example of Human Rights Education" (2012, Dissertation)

  • "Menschenrechtsbildung für Kinder und Jugendliche - Befunde und Empfehlungen für die deutsche Bildungspolitik" (2014, gemeinsam mit Prof. Dr. Beate Rudolf)

  • "Policy Paper No. 31: Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Partizipation. Was aus menschenrechtlicher Sicht im Bildungsbereich getan werden muss" (2015)

Link: www.institut-fuer-menschenrechte.de/pre […] 12797

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Prof. Dr. Susanne Schönborn

Professorin an der FH Frankfurt am Main für Theorie und Praxis der Beratung mit Schwerpunkt auf systemisch-lösungsorientierte Ansätze.

Von der Systemischen Gesellschaft zertifizierte Coach (SG), Supervisorin und Trainerin. Als Systemische Coach, Trainerin und Professional Speaker sind ihre Schwerpunkte Veränderungsprozesse, Organisationsentwicklung und Innovation. Sie ist Gründerin der ersten systemischen Studienberatung mentor.coaching für studierende und des methodenübergreifenden Fortbildungsinstitutes CoachingWiese. Sie promovierte und veröffentlichte über Identitätskonstruktionen. Als Lehrbeauftragte betreut sie am ZPSA Studierende in den Bereichen Wissenschaftstheorie und Innovationsmanagement.

Links

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Prof. Dr. Martina Stallmann

Professorin an der Evangelischen Fachhochschule Berlin
Gastprofessur für Empirie - Statistik

Vita

M. A. Erziehungswissenschaften
1994 Promotion an der Freien Universität Berlin. Dissertation zum Thema Arbeitsunfähigkeit und Rehabilitationsbedürftigkeit: eine empirische Analyse der Arbeitsunfähigkeit vor medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen

www.evfh-berlin.de/

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Prof. Dr. habil. Silvia Staub-Bernasconi

  • seit 1993: Wirtschaftsuniversität Wien (Interdisziplinärer Universitätslehrgang für Sozialwirtschaft, Management und Organisation Sozialer Dienste – ISMOS-MBA)
  • 1981-2007 Lehrbeauftragte (seit 1996 Titularprofessorin) an der Universität Freiburg/CH (Departement Sozialarbeit und Sozialpolitik)
  • Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit
  • Vorsitzende der Sektion „Theorie- und Wissenschaftsentwicklung in der Sozialen Arbeit“ der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit.
  • seit 2002 Vorsitzende des Zentrums für Postgraduale Studien Sozialer Arbeit Berlin e.V. und in dieser Funktion Hauptverantwortliche für den postgradualen Masterstudiengang "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession".

Vita

  • Geboren 1936
  • 1958-1960 Ausbildung in Sozialer Arbeit an der damaligen Schule für Soziale Arbeit Zürich
  • 1960–1963 Berufstätigkeit im Sozialdienst der Stadt Dietikon/ZH
  • 1963–1965 als UNO-Stipendiatin Social Work-Studium in den USA: University of Minnesota/Minneapolis und Columbia Universität, New York
  • 1965–1967 Studienleiterin in der Evangelischen Akademie Boldern-Zürich
  • 1967-1997 Professorin für Theorien Sozialer Arbeit und Handlungstheorien (Soziale Arbeit mit Gruppen und in Gemeinwesen) an der damaligen Schule für Soziale Arbeit Zürich
  • 1968–1979 Studium der Soziologe, Sozialpsychologie, Sozialethik und Pädagogik (pädagogischen Psychologie) an der Universität Zürich – Promotion
  • 1996 Habilitation an der Technischen Universität Berlin
  • 1997-2003 Professorin für Soziale Arbeit und Menschenrechte an der Technischen Universität Berlin, Institut für Sozialpädagogik
  • 2002 bis jetzt: Leitung des Masterstudiengangs "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession"

Weitere Lehrtätigkeit und Funktionen

  • 1982-1994 Lehrbeauftragte der Universität Trie
  • 1981-1994 Universität Freiburg/CH (Departement Sozialarbeit und Sozialpolitik, ab 1997 Titularprofessorin)
  • Seit 1993 Wirtschaftsuniversität Wien (MBA/Sozialmanagement, Interdisziplinärer Universitätslehrgang für Sozialwirtschaft, Management und Organisation Sozialer Dienste - ISMOS)
  • Stv. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) (bis 2009) und Vorsitzende der Sektion „Theorie- und Wissenschaftsentwicklung“ der DGSA
    INDOSOW - International Doctoral Studies in Social Work, c/o Universität Ljubljana: Mitglied des Academic Board, Modulverantwortliche und Lehrbeauftragte

Ausgewählte Publikationen

  • Social Work as Theory and Profession. In: Vesna Leskosek (Ed.): Theories and Methods of Social Work. Exploring Different Perspectives. Faculty of Social Work. Ljubljana, 2009 (in print).
  • Der Professionalisierungsdiskurs zur Sozialen Arbeit (SA/SP) im deutschsprachigen Kontext im Spiegel internationaler Ausbildungsstandards. Soziale Arbeit - eine verspätete Profession? In: Roland Becker-Lenz; Stefan Busse; Gudrun Ehlert; Silke Müller (Hrsg.): Professionalität in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden 2009, S. 21-46.
  • Soziale Arbeit und Menschenrechte – Oder: Was haben Menschenrechte in der Sozialen Arbeit zu suchen? In: Widersprüche. Bielefeld 2008, S. 9-32.
  • Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft. Systemtheoretische Grundlagen und professionelle Praxis - Ein Lehrbuch. Bern/Stuttgart/Wien 2007.
  • Soziale Arbeit in und mit Gemeinwesen und ihr professionelles Mandat. In: Susanne Elsen (Hrsg.): Gemeinwesenentwicklung und lokale Ökonomie, In: Schriftenreihe „Community Development“, München, 2007, S. 82-98.
  • Social Work Education in Germany, In: Idit Weiss; Penelope Welbourne (Eds.): Social Work as a Profession: A Cross-National Perspective, Birmingham, 2007, p. 35-62.
  • Economic and Social Rights: The Neglected Human Rights. In: Elisabeth Reichert, (Ed.) (2007): Challenges in Human Rights. A Social Work Perspective. New York 2007, p. 138-161.
  • Integration, Soziale Arbeit und Toleranz in der Einwanderungsgesellschaft. In: Elke Kruse/Evelyn Tegeler (Hrsg.): Weibliche und männliche Entwürfe des Sozialen. Wohlfahrtsgeschichte im Spiegel der Genderforschung, Opladen (Festschrift für Sabine Hering) Budrich, Opladen, 2007: S. 250-264.
  • Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für die Theorieentwicklung, Praxis und Ausbildung, In: Ernst Engelke/Konrad Maier/Erika Steinert/Stefan Borrmann/Christian Spatscheck (Hrsg.): Forschung für die Praxis. Zum gegenwärtigen Stand der Sozialarbeitsforschung, Freiburg/Br., 2007: S. 19-46.
  • Vom beruflichen Doppel- zum professionellen Tripelmandat – Wissenschaft und Menschenrechte als Begründungsbasis der Profession Soziale Arbeit, In: Sozialarbeit in Österreich (SIÖ), H. 2, 2007, S. 8-17.
  • Integrale Demokratie als „Way of Life“ – Das Demokratieverständnis von Jane Addams. In: OLYMPE – Feministische Arbeitshefte zur Politik, H. 25, 2007, S. 154-168.
  • Social Work: Theory and Methods. In: George Ritzer (Ed.): The Blackwell Encyclopedia of Sociology, SE-ST, Vol. IX, USA/UK 2007, p. 4541-4546.
  • Der Beitrag einer systemischen Ethik zur Bestimmung von Menschenwürde und Menschenrechten in der Sozialen Arbeit. In: Susanne Dungs/Uwe Gerber/Hein Schmidt/Renate Zitt (Hrsg.): Soziale Arbeit und Ethik im 21. Jahrhundert. Ein Handbuch, Leipzig, 2006, S. 267-289.
  • Systemtheorien im Vergleich. Was leisten Systemtheorien für die Soziale Arbeit? Versuch eines Dialogs, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005 (Hg. zus. mit Heino Hollstein-Brinkmann).
  • Systemtheorie, soziale Probleme und Soziale Arbeit: lokal, national, international. Oder: vom Ende der Bescheidenheit. Haupt/Bern, Stuttgart/Wien, 1995.

Homepage: www.MRMA-Berlin.de